Eine langsam ladende Webseite ist der Alptraum eines Internetnutzers. Selbst die geduldigsten Menschen verlieren die Nerven, wenn sie sekundenlang auf einen sich im Schneckentempo fortbewegenden Ladebalken blicken. Dass optimierte Tiefe Ladezeiten ein extrem wichtiger Faktor der Kundenzufriedenheit sind, lässt sich mit dem gesunden Menschenverstand erarbeiten. Dennoch achten viele Webseitenbetreiber nicht auf die Geschwindigkeit ihrer Homepage. In diesem Artikel verraten wir Ihnen, warum das ein Fehler ist und wie Sie die Tiefe Ladezeit Ihrer Webseite beschleunigen können.

Warum sollten Sie auf die Tiefe Ladezeit achten?

Wie eingangs bereits erwähnt, hat die Ladezeit einer Webseite direkte Auswirkungen auf die Zufriedenheit der Nutzer. Und wer zufrieden ist, den packt bekanntlich leichter die Kauffreude. Warten Besucher einer Homepage unnötig lange darauf, diese Seite nutzen zu können, werden sie zusehends frustrierter und weniger gewillt, die darauf angebotenen Produkte oder Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen. Somit geht eine verbesserte Ladezeit auch mit einer verbesserten Conversion Rate von interessierten Website-Besuchern zu zufriedenen Kunden einher.

Google und andere Suchmaschinen sind stark auf die Zufriedenheit ihrer Nutzer bedacht, weshalb sie beim Ranking verschiedener Webseiten auch auf die Ladezeiten dergleichen achten. Somit wirkt sich eine schlechte Ladezeit negativ auf das Suchmaschinen-Ranking aus.

Was hat die Ladezeit mit der Bounce Rate zu tun?

Um diese Frage beantworten zu können, sollten wir zunächst das Phänomen der „Bounce Rate“ klären. Unter Bounce Rate (engl. für Absprungrate) versteht man den Anteil der Webseitenbesucher, die eine Homepage nur ein einziges Mal aufrufen. Sie gibt SEO-Analytikern Aufschluss darüber, ob eine Webseite bei einer bestimmten Suchanfrage hilfreich war und Suchmaschinennutzer sie bei ihrer nächsten Anfrage erneut aufrufen. Ist die Bounce Rate sehr hoch, ist das ein Indiz dafür, dass sich Nutzer auf der Seite nicht wohl fühlen oder zurechtfinden. Dies wiederum wirkt sich negativ auf das Ranking einer bestimmten Webpräsenz aus.

Auch eine erhöhte Ladezeit hat negative Effekte auf die Bounce Rate. Laut einer Google-Studie aus dem Jahr 2017 erhöht eine Ladezeit von bis zu drei Sekunden die Wahrscheinlichkeit, dass Nutzer die Seite sofort wieder verlassen und nicht wieder aufrufen, um nur 32 Prozent. Je länger die Ladezeit andauert, desto drastischer steigt dieser Prozentsatz. Bei einer Wartezeit von bis zu 10 Sekunden erhöht sie sich um unglaubliche 123 Prozent! Falls Sie noch nach einem guten Argument für die Verbesserung Ihrer Tiefen Ladezeit gesucht haben: Hier haben Sie es!

Wie schnell sollte Ihre Webseite laden?

Prinzipiell gilt als Antwort auf diese Frage: Je schneller, desto besser. Die perfekte Tiefe Ladezeit ist also keine Ladezeit. Da dieses Ziel schlichtweg unerreichbar ist, gilt es, Ladezeiten fortlaufend zu optimieren und einem minimalen Wert anzunähern. Für eine ausgewogene Kundenzufriedenheit genügt eine Ladezeit von zwei bis drei Sekunden. Wollen Sie bei Suchmaschinen und ihren Nutzern keine Wünsche offenlassen, sollten Sie eine Ladezeit von unter einer Sekunde anpeilen.

Wie können Sie die Ladezeit Ihrer Webseite messen?

Um festzulegen, ob und wie die Ladezeit Ihrer Webseite verbessert werden soll, sollten Sie zunächst einmal den Status Quo feststellen. Für das Messen der Tiefen Ladezeiten finden sich zahlreiche Tools im Internet. Eines der umfangreichsten und zugleich kostenlosen Features hierfür ist der Google-Service PageSpeed-Insights. Bei diesem geben Sie ganz einfach die URL Ihrer Webseite ein und erhalten eine aufschlussreiche Analyse. Neben verschiedenen Ergebnisdaten wie der Dauer bis zur ersten Interaktivität oder dem Geschwindigkeitsindex werden ihnen zudem hilfreiche Tipps an die Hand gegeben, an welchen Stellen es noch Verbesserungsbedarf gibt und wie sie diesen begleichen können.

Wie können Sie Ihre Ladezeiten verbessern?

Nachdem Sie die Geschwindigkeit Ihrer Website festgestellt haben, geht es nun daran, diese zu optimieren. Hierzu können Sie verschiedene Stellschrauben bedienen, die relevante Einflussfaktoren darstellen.

Denken Sie beispielsweise über den Einsatz des so genannten Lazy Loadings (zu Deutsch: faules Laden) nach. Hierbei werden bestimmte Inhalte einer Homepage nur auf eine direkte Anfrage hin geladen, wodurch nicht die gesamte Webseite auf einmal geladen werden muss. Dies kann – gerade bei grossen Bild- oder Videodateien – eine immense Zeitersparnis darstellen.

Apropos Bilddateien: Diese sollten Sie auf ihre Grösse hin überprüfen und verbessern. Kleinere Bildformate werden im Web meist genauso gut dargestellt wie grosse und verringern die Tiefe Ladezeit einer Webseite extrem.

Entfernen sie zudem unnötige Dateien oder Ressourcen, die beim Aufruf zwar geladen, dem Nutzer jedoch nicht angezeigt werden. Gleiches gilt für überflüssigen Code wie bestimmte Javascript-Bereiche, die für den Webseitenbesucher von keinem höheren Nutzen sind.

Machen Sie ausserdem Gebrauch vom serverseitigen Caching. Dabei werden besonders häufige Anfragen zwischengespeichert, wodurch sich die Rechenleistung pro Nutzer und damit die Ladezeit der Webseite verringert.

Nicht zuletzt sollten Sie auch die Geschwindigkeit des Servers prüfen, welcher Ihre Webseite hostet. Gibt es hierfür möglicherweise schnellere Varianten?

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Wir bei TE Informatik sind auf schnelle Ladezeiten unserer Webseiten und deren stetige Optimierung bedacht. Somit bieten wir das bestmögliche Kundenerlebnis und verbessern nebenbei die SEO-Performance. Machen auch Sie Gebrauch von unserem Know-How bei der Ladezeiten-Optimierung und sorgen dafür, dass sich Besucher Ihrer Webseite dort wohl fühlen und zu treuen Kunden konvertieren. Wir beraten Sie gerne!

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