Modernes Webdesign ist der Schlüssel zu einer ansehnlichen Webseite und sorgt für Zufriedenheit auf Seiten der Webseitenbesucher.
Wir verraten Ihnen, wo die aktuellen Trends beim Webdesign liegen, wie Sie sich von diesen inspirieren lassen können und weshalb Sie dabei das Rad nicht neu erfinden müssen.

Webdesign-Trends durch technischen Fortschritt

Die Entwicklung aktueller Webdesign-Trends beruht nicht ausschliesslich auf der Veränderung allgemeiner Design-Vorstellungen.
Auch der technische Fortschritt hat einen entscheidenden Einfluss auf das äussere Bild und die Bedienelemente einer Webseite. Denn die Umsetzung vieler kreativer Ideen wird erst durch die technischen Gegebenheiten möglich.
Webdesign-Trends, für die noch vor wenigen Jahren schlichtweg die Leistungsfähigkeit der Browser oder die Datenübertragung nicht ausreichte, sind heute ohne weiteres umsetzbar.
Auch die Weiterentwicklung von Auszeichnungs- und Skriptsprachen wie HTML oder Javascript, auf denen viele Internetauftritte basieren, bringt neue Gestaltungsmöglichkeiten hervor.

Weshalb Sie Webdesign-Trends folgen sollten

Über aktuelle Webdesign-Trends auf dem Laufenden zu bleiben, kann Ihnen viele Vorteile bringen. Zum einen kann es Ihnen als ausgezeichnete Inspirationsquelle dienen, auf dem jüngsten Stand der gestalterischen Entwicklungen zu bleiben.
Diese Inspiration können Sie direkt auf Ihren eigenen Webseiten umsetzen oder eigene Ideen daraus weiterentwickeln.
Ein netter Nebeneffekt Ihrer Recherche ist eine bessere Kenntnis über den Markt und Ihre Mitbewerber. Wenn Sie sich über aktuelle Webdesign-Trends im Klaren sind, können Sie die Webauftritte Ihrer Konkurrenz besser bewerten.
Aktualisiert diese ihr Webdesign regelmässig nach aktuellen Standards? Was funktioniert gut, was eher schlecht? Von den kombinierten Erkenntnissen aus Webdesign-Recherche und Marktanalyse können Sie nur profitieren.

Übersicht über aktuelle Webdesign-Trends

Im Folgenden stellen wir Ihnen eine Auswahl aktueller Webdesign-Trends vor und geben Ihnen eine Übersicht über deren Besonderheiten und Vorzüge.

Farbverläufe / Gradients

Sie galten lange als „out“ und waren auf modernen Webseiten verpönt. Inzwischen haben sich Farbverläufe (engl. gradients) jedoch wieder eine Pole-Position unter den Webdesign-Trends erkämpft.
Sie sorgen für Abwechslung auf Ihrer Homepage und erzeugen einen Eindruck von Tiefe und Dreidimensionalität.
Hierbei können knallige Farben sogar als Ersatz für Bilder dienen, unauffälligere Verläufe (zum Beispiel in Ihren Firmenfarben) sind ebenfalls gerne gesehen.

Kräftige Farben

Die „Nineties“ lassen grüssen. Wo in den 2010er-Jahren eher dezente und pastellfarbene Töne gesetzt wurden, feiern nun kräftige, knallige Farben ein Comeback. Sie bringen Schwung in Ihr Webdesign und ziehen die Aufmerksamkeit auf sich.
Auch die Abwechslung zwischen zwei selbstbewussten Komplementärfarben ist denkbar. Wichtig: Falls Sie Fotos oder Grafiken verwenden, sollte deren Farbgebung dazu passen.

Dark Mode

Spätestens seit der Möglichkeit, den eigenen Youtube- oder Instagram-Account in den so genannten Dark Mode zu schalten, ist dieser in aller Munde.
Mit seiner Hilfe lassen sich Webseiten „abdunkeln“: Statt der üblichen dunklen Schrift auf hellem Grund ist es hier genau anders herum. Der Dark Mode soll besonders schonend für die Augen sein und das Lesen von Texten in helleren Umgebungen erleichtern.
Sie sollten jedoch darauf achten, dass Ihr übliches Corporate Design (Logos, Schriftfarben) damit kompatibel ist und Ihre Webseite nicht „auf Teufel komm raus“ abdunkeln.

Stockfotos

Fotos lockern die trockenen Bleiwüsten auf, die Webseiten leider häufig sind. Durch die Darstellung von Personen und Gesichtern fühlen sich Homepage-Gäste eher angesprochen als durch lange Textpassagen.
Wenn Sie selbst über keine ansprechenden Fotos verfügen oder kein Budget für einen professionellen Fotografen haben, sind Stockfoto-Datenbanken eine gute Alternative. Bei der Verwendung von Stockfotos sollten Sie jedoch darauf achten, dass diese einheitlich sind und nicht zu gestellt und steril wirken.

Animationen

Bewegte Elemente im Webdesign sind eine gute Möglichkeit, die Aufmerksamkeit auf wichtige Informationen zu lenken. In der Vergangenheit waren sie aufgrund technischer Einschränkungen nur schwer umsetzbar, heute zählen sie zu den zukunftsweisenden Gestaltungstrends.
Bei Animationen kann es sich beispielsweise um bewegte Menüpunkte oder Bilder handeln, denen Sie mithilfe von Javascript oder sogar CSS3 Leben einhauchen.

Fixed Navigation

Fixed Navitation bedeutet, dass die Menüleiste am oberen Ende der Webseite nicht verschwindet, sobald man nach unten scrollt. Dies unterbindet lästiges „Zurückscrollen“, wenn man nach dem Lesen eines Artikels zu einem anderen Menüpunkt gelangen möchte.
Da Zeit bekanntlich Geld ist, werden sich die Besucher Ihrer Webseite für die Einrichtung einer Fixed Navigation bedanken!

Infinite scrolling

In Kombination mit der Fixed Navigation bietet sich der Webdesign-Trend des so genannten Infinite Scrollings an. Hierbei werden, sobald sich ein Webseitenbesucher dem unteren Ende der Seite nähert, automatisch weitere Inhalte geladen.
Ihre Nutzer müssen somit nicht manuell auf weitere Inhalte klicken und haben eine längere Verweildauer auf Ihrer Homepage. Zudem muss die Webseite beim Ansehen neuer Artikel nicht von Neuem geladen werden.

Long-Pager

Ein wichtiger Webdesign-Trend, den der rasante Wechsel zum „Mobile First“-Gedanken mit sich bringt, ist das Konzept der „Long Pagers“.
Hierbei wird davon ausgegangen, dass User lieber auf einer grossen Seite verweilen und nach unten scrollen als „aufwendig“ zwischen Menülinks hin- und herzuwechseln.
Deshalb werden Webseiten häufig nicht mehr in mehrere Unterseiten aufgeteilt. Vielmehr finden sich sämtliche relevante Informationen auf der Startseite, auf welcher man einfach nach unten scrollen kann.

Parallax

Mithilfe der Parallax-Technik bewegen sich Vorder- und Hintergrund einer Webseite beim Scrollen mit unterschiedlicher Geschwindigkeit. Beispielsweise bewegen sich Text und Fotos im Vordergrund langsamer als die Farbverläufe oder Grafiken im Hintergrund.
Hierdurch wird die Illusion von Dreidimensionalität und Tiefe vermittelt. Jedoch sollten Sie es mit dem Parallax-Gedanken nicht übertreiben: Bei übermässigem Einsatz kann er ablenkend bis verwirrend wirken.

Hover-Effekte

Hover-Effekte sind keine Neuheit unter den Webdesign-Trends: Das Hyperlinks beim „Mouseover“ (also wenn der Cursor auf ihnen ruht) ihre Farbe ändern, ist bereits von den ältesten Web-1.0-Webseiten bekannt.
Jedoch finden Designer in jüngster Zeit Gefallen am kreativen Einsatz von Hover-Effekten. So kann beim Mouseover durch Vergrösserung der Schrift die Lesbarkeit erhöht oder ein Bild in Bewegung versetzt werden.
Ihrem ursprünglichen Zweck zum Hervorheben von Links bleiben Hover-Effekte jedoch auch weiterhin treu.

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